Ihre Meinung zu den Büchern

Haben Sie die Bücher von Max Bentow gelesen? Der Autor würde sich über Ihre Meinung zu "Das Porzellanmädchen" und zu den Nils Trojan-Thrillern freuen! Nutzen Sie dafür das Leserstimmen-Formular:

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Leserstimmen

Der Schmetterlingsjunge

Name: Viola Hardel

Datum: 10. August 2018

Packend und Spannend

Wie lange habe ich auf ein neues Buch von Max Bentow gewartet, ich liebe seine Bücher alle und auch dieses Buch habe ich mal wieder verschlungen.

Von beginn an war es richtig Spannend und packend zu gleich, mal wollte gar nicht aufhören zu lesen. Dieses grausame verbrechen , brachte mir beim lesen Gänsehaut.
Was ich richtig gut fand das man auch vom Täter seiner Seite erfahren hat warum er so ist und was ihm dazu getrieben hat solch ein Verbrechen zu begehen.

Ich bin ja vom Charakter Nils immer sehr beeindruckt, weil er sehr Menschlich dargestellt wird und und diesem Teil erfährt man nun auch einiges von Nils und auch in seinem Liebesleben geht es endlich mal etwas Bergauf.

Alles in allem kann ich sagen das mich dieses Buch sehr sehr gut unterhalten hat und ich mich schon auf ein neues Werk von Bentow freue.

Ich vergebe 5 Sterne !

Der Schmetterlingsjunge

Name: angeltearz liest

Datum: 3. August 2018

Der Schmetterlingsjunge

Dass diese Buch der 7. Band einer Reihe ist, habe ich viel zu spät gesehen. Da war das Buch schon bei mir eingezogen und ich habe mich schon so sehr darauf gefreut es zu lesen. Also habe ich es gelesen. Und ich habe es regelrecht verschlungen. Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass es zu einer Reihe gehört und ich irgendwas verpasst habe.
Es ist aufgebaut wie ein Einzelband und lässt sich auch gut so lesen. Ich werde trotzdem die vorherigen Bücher der Reihe lesen wollen.
Ich liebe den Schreibstil des Autors. Er kann einfach Thriller schreiben. Er fängt den Leser auf den ersten Seiten ein und lässt sie auch nicht mehr los. Großartig sind die drei Erzählsichten. Natürlich ist eine aus der Sicht von Nils Trojan. Sehr spannend auch die Sicht des Mörders, wo man nach und nach erfährt, warum er tut, was er tut. Die Dritte ist sehr mysteriös und wird erst zum Ende aufgelöst. Sehr genial!

Man merkt, dass der Autor sehr viel recherchiert hat. Er baut sehr viele Kleinigkeiten ein, um die Geschichte auch wirklich glaubwürdig erscheinen zu lassen. Dabei wird es nicht zu viel oder irgendwas unnötig. Alles gehört an seinen Platz und ist ein Teil der Geschichte.

Nils Trojan mag ich unheimlich gerne als Charakter. Irgendwie hat er eine ruhige Ausstrahlung, die ich sehr gerne lese. Er ist für mich jemand, den ich mir als jungen Ermittler sehr gut vorstellen kann. Es wird genug von seinem Leben preisgegeben, aber nicht zu viel, dass es dominiert.
Ich hatte allerdings schon recht schnell einen Charakter als Mörder in Verdacht, was sich zum Ende hin bestätigte. Das würde ich aber nicht als negativ einstufen.

Dieser Psychothriller ist ein Thriller, wie ich ihn gerne lese. Er ist unglaublich spannend und hat an fast jedem Kapitelende ein Cliffhanger. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen.
Und ja, der Thriller ist blutig. Teilweise sogar recht ekelig. Gehört irgendwie schon fast dazu.

Der Autor gehört zu meinen liebsten Thriller-Autoren. Und deswegen eine klare Leseempfehlung für Thriller-Leser. Auch wenn man, wie ich, die restlichen Bände der Reihe (noch) nicht kennt.

Das Cover: Dieses wunderschöne Cover gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingscovern. Dickes Lob an den kreativen Kopf dahinter.

Fazit: Ein mega Psychothriller! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Julia Thiel

Datum: 3. August 2018

Hochkaräter

Ich verschlinge die Geschichten um den Kommisar Nils Trojan; man fliegt durch die Seiten und vergisst vor lauter Anspannung die Welt um sich herum.

Ich will gar nicht's zum Inhalt schreiben. Diese Erfahrung soll jeder selbst machen.

Ich danke Herrn Bentow für so viel Spannung und Gänsehaut, trotz diesen Temperaturen draußen.
Bitte lassen Sie Komissar Trojan nicht zu lange in den Urlaub fahren...

Der Schmetterlingsjunge

Name: Poldi

Datum: 2. August 2018

Der Schmetterlingsjunge (Max Bentow)

Nils Trojan ist durch die vielen brutalen Fälle, mit denen er als Ermittler konfrontiert wurde, bereits abgehärtet. Doch die neue Mordserie bringt auch ihn an seine Grenzen: Das erste Opfer wurde in einer Wohnung umgebracht, während ihr Sohn im Nebenzimmer schlief. Auf ihren Rücken hat er Täter einen detailreichen und wunderschönen Schmetterling gemalt. Und so beginnt ein Katz- und Mausspiel, in dem der Täter immer einen Schritt voraus zu sein scheint...

Max Bentow legt mit „Der Schmetterlingsjunge“ bereits seinen siebten Band um seinen Ermittler Nils Trojan vor und bietet seinen zahlreichen Lesern neuen Stoff – ganz davon abgesehen kann man aber auch als Neueinsteiger mit diesem Band beginnen, da sich die wesentlichen Informationen zum bisherigen Verlauf schnell erschließen. So gerät man zwar mitten in das nicht sonderlich konstante Liebesleben von Nils herein, kann dem aber dennoch gut folgen, zumal diese Parts nur einen angenehm kleinen Anteil am Gesamtwerk einnehmen und nur ab und an als Ablenkung dienen. Und wer hier startet wird mit einem der stärksten Bänden des Autors belohnt, denn das geschickt konstruierte Verbrechen ist wunderbar perfide.

Schon auf den ersten Seiten wird dabei die Spannung und die Atmosphäre aufgebaut und hat mich von da an nicht mehr losgelassen – ein spannendes Ereignis, eine neue Erkenntnis ist an das andere gereiht und sorgt so für eine sehr dichte Handlung. Sehr geschickt legt Bentow falsche Fährten aus und führt seinen Ermittler und seine Leserschaft in Sackgassen. So kommt es dann auch, dass das Finale noch ein bisschen überraschender ist als in seinen anderen Bänden und dennoch in der Rückbetrachtung sehr logisch erscheinen. Ein besonderes Merkmal ist dabei, dass immer wieder kleine Fetzen aus der Geschichte des Täters erzählt werden, er seine weiteren Schritte plant und man dennoch so wunderbar um Dunkeln tappt.

Bentows Schreibstil hat sich nicht sonderlich verändert und ist wieder sehr flüssig geraten. Mühelos passt er sich dabei der speziellen Aura seiner Charaktere an, wechselt das Tempo an den richtigen Stellen und nimmt den Leser damit schnell in seinen Bann. Die 600 Seiten lassen sich so schnell „runterlesen“, ohne banal oder beliebig zu werden.

Auch der siebte Band aus Max Bentows Buchreihe um Nils Trojan ist äußerst lesenswert und hat mich besonders mit seinem sehr clever konstruierten Verbrechen und der perfiden Art des Täters begeistert. An den richtigen Stellen angenehm aufgelockert, insgesamt aber hochspannend ist ein sehr unterhaltsamer und packender Roman entstanden, der noch einige Zeit im Gedächtnis haften bleibt.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Daniel Allertseder | WeLoveBooks

Datum: 2. August 2018

Wie immer ein ganz toller Thriller!

Hochspannender Lesesommer garantiert mit dem Thrillerautor des Vertrauens, Max Bentow! Endlich wieder ein neuer Fall für Nils Trojan; ein Ermittler, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Schon die vorherigen Bände konnten mich vollends überzeugen, und bei „Der Schmetterlingsjunge“ ist es nicht anders: Hochspannend, mit einer Story, die an die Nieren geht: Ein Mörder, der sein Unwesen treibt und Frauen tötet, immer hinterlassend: Ein Schmetterling, und zwar besondere Arten von Schmetterlingen, keine lapidaren Zitronenfalter, sondern Bildnisse von prachtvollen Faltern auf den Rücken der Opfer.

An Skrupellosigkeit grenzt es im neuen Roman von Max Bentow keineswegs: Schreckliche Morde ziehen sich durch die Hauptstadt, ein Mörder ohne Barmherzigkeit. Zart besaitete sollten dieses Buch lieber nicht in die Hand nehmen, denn diese Geschichte bringt nah am Wasser gebaute an die Grenzen. Max Bentow hat mit dem Schmetterlingsjungen einen perfiden, aber kriminalistisch einwandfreien Langfinger erschaffen, der zum Kopfschütteln und Stirn runzeln anregt – und dies konstant, denn der Autor hat seine Opfer leiden lassen – oh jemine!

Der Schreibstil ist – wie immer – äußerst flüssig und unterhaltsam. Max Bentow schafft es jedes Mal, mich vollkommen zu packen und zu begeistern. Das Buch war auch dementsprechend auf einen Tag ausgelesen, wie bei jedem Buch. Es sind einfach diese Szenen, diese dynamischen Kapitel, und keinesfalls zu vergessen diese fiesen Cliffhanger, die Max Bentow fantastisch miteinbaut. Sofern das Ende eines Kapitels naht, darf man von Kapitel zu Kapitel einen sehr spannenden Cliffhanger erwarten; und dann beginnt von neuem dieser Sog, dem man nicht entkommen kann. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht, man muss einfach weiterlesen, und ehe man sich versieht, sind drei Stunden vergangen und das Buch ist ausgelesen. Das Abendessen können Sie sich dann ja im Nachhinein in der Mikrowelle warm machen!

Der Spannungsaufbau im Buch ist großartig konzipiert und fantastisch umgesetzt worden. Der Aufbau des Konflikts steigert sich von Kapitel zu Kapitel, und wir erleben direkt dieses Ansteigen des Thermometers, welches ganz zum Schluss zum Platzen droht. Wir lernen viele potentielle Verdächtige kennen, folgen Spuren und laufen immer wieder mit Trojan und Team in die falsche Richtung, bis ganz zum Schluss ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und der Fall in einem dramatischen und großartigen Finale mündet.

Wiedermal – wie nicht anders erwartet – ein spannender und toller Thriller von Max Bentow, der von Buch zu Buch immer wieder überzeugt. Max Bentow könnte man als Gütesiegel für Hochspannung betrachten – einfach toll!

Der Schmetterlingsjunge

Name: Tine_1980

Datum: 1. August 2018

Unbedingt lesen

Der Berliner Kommissar Nils Trojan ist nicht zartbesaitet, doch kann er beim neuen Fall seinen Augen kaum trauen. Die Frau, die ermordet wurde, liegt nackt auf dem Bett und ihren Rücken ziert das farbenprächtige Gemälde eines riesigen Schmetterlings. Zwei Tage später ist das nächste Opfer zu beklagen und so beginnt die Jagd nach dem Täter. Trojan versucht die Botschaften des Mörders zu entschlüsseln, doch dieser ist ihm immer einen Schritt voraus. Trojan muss begreifen, was im Mörder vor sich geht, um das grausame Morden zu beenden.

Max Bentow hat ein Händchen für spannende Bücher und auch in diesem 7. Band der Reihe rund um den Ermittler Nils Trojan wurde ich gut unterhalten.
Ich mag Nils Trojan als Ermittler sehr gerne, er kommt authentisch rüber, hat immer mal Gedankenblitze, aber es ist nicht wie in manchen Büchern, dass man denkt, der Ermittler hat Gedankengänge, auf die man eigentlich nicht kommen kann. Seine Ermittlungen gehen über seine Gesundheit hinaus und er arbeitet bis zur völligen Erschöpfung, da er weiß, dass er nur so eine Chance hat, die nächsten Opfer zu retten.
Die Idee hinter der Geschichte war super. Was haben die Schmetterlinge zu bedeuten? Warum lässt er die Kinder leben? Man bekommt nicht nur einen guten Einblick in die Seele des Täters, sondern hat einen kleinen Blick in Nils Privatleben. Ich bin super durch das Buch gekommen. Es war jetzt nicht zu sehr in die Psychoschiene, aber trotzdem sehr spannend und man wollte immer wissen, wie es weitergeht. Der Lesefluss war zu jeder Zeit gegeben und für mich gab es keinerlei Längen. Der rote Faden zog sich gut durch das Buch und auch die Auflösung fand ich gut gewählt. Gerade am Ende war es kaum möglich, das Buch zur Seite zu legen.
Es gab zwei Zeitstränge, einmal die Gegenwart und ab und an kurze Rückblicke, wie der Täter seine Kindheit erlebt hat. Dies gab immer wieder gute Einblicke in das Seelenleben des Mörders.
Der Schreibstil war gewohnt flüssig und das Cover war in seiner Einfachheit perfekt gewählt. Es macht sich einfach toll im Bücherregal.

Ein wirklich gelungener Thriller aus der Feder von Max Bentow, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Spannung garantiert! Unbedingte Leseempfehlung!

Der Schmetterlingsjunge

Name: Aretis und Yunikas Bücherwelt

Datum: 1. August 2018

Geschichte mit Mängeln

Ein neuer Thriller von Max Bentow? Den musste ich natürlich haben - immerhin bin ich ein riesen Fan seiner Geschichten. Trotzdem war ich ein wenig enttäuscht. Vielleicht waren meine Ansprüche durch die vorherigen Bände auch einfach zu hoch.

Die Idee finde ich klasse und spannend umgesetzt. Ich war gefesselt und hatte Spaß beim Lesen. Es gab auch ein paar Gänsehautmomente. Mir hat jedoch die Möglichkeit gefehlt, richtig mitzurätseln. Trojans Gedanken waren mir stellenweise zu undurchsichtig und man war zu sehr auf ihn angewiesen, um durch den Fall zu kommen. Dazu fand ich einige Stellen unlogisch und vorhersehbar.

Max Bentows Stil ist sehr einfach, man fliegt nahezu durch die Seiten. Ohne allzu vulgär zu werden, erschafft er eine düstere Atmosphäre, in die man sich gerne fallen lässt. Trotzdem gab es langgezogene Stellen, an denen ich mir dachte, dass die Details unnötig waren und die Geschichte nur gestreckt haben. Beschreibungen, die den Tagesablauf zu sehr ins Detail beschreibt.

Das Buch habe ich gelesen, sowohl auch gehört. Ich mag, wie Axel Mielberg sich in die Charaktere hineinversetzt. Stellenweise ratterte er aber Passagen herunter, ohne Emotionen, als würde er einfach nur schnell fertig werden wollen. Das fand ich schade und hat das Hörvergnügen gemindert. Der Sprecher hat eine angenehme Stimme der man gut folgen kann.

Die Charaktere stehen ein wenig auf der Stelle. Nach 7 Fällen bleibt aber auch nicht mehr viel Spielraum für Entwicklungen. Es hat mich gefreut, dass Trojan endlich mal im Team ermittelt, da er sonst eher ein Einzelgänger war. Stefanie Dachs war aber nur Mittel zum Zweck für den Autor und ihr Verhalten viel zu auffällig, dass ich darüber nur den Kopf schütteln konnte.

Alles in allem bin ich etwas enttäuscht. Die Geschichte war an manchen Stellen unlogisch und lang gezogen. Der Täter schnell herausgefunden, während Trojan im Dunkeln tappt. Trotzdem war die Geschichte spannend verpackt und hat mich mit ihrer düsteren Atmosphäre gefesselt. Der Sprecher glänzt an vielen Stellen, schwächelt aber manchmal durch sein emotionsloses Runterrasseln.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Allerleiauslese

Datum: 31. Juli 2018

Erschreckend und spannend

Nils Trojan und seine Kollegen sind entsetzt, als sie es mit dem sogenannten ,,Bodypainter" zu tun bekommen, der auf den nackten Rücken seiner Opfer groteske bunte Schmetterlinge malt. Während der Ermittlungen kommt er dem Team immer wieder gefährlich nah, doch sein Motiv bleibt lange im Unklaren... .
Dies ist bereits der siebte Thriller, der sich um den Berliner Komissar Nils Trojan dreht. Dabei muss man nicht die ganze Reihe gelesen haben, sondern kann aus meiner Sicht auch gut mit dem ,,Schmetterlingsjungen" anfangen.
Max Bentow hat es auch dieses Mal geschafft, eine glaubhafte und sehr erschreckende Handlung zu entwerfen, in der gleichermaßen Nils Privatleben, der Fall an sich und auch die Leben der Opfer des Killers eine tragende Rolle spielen. Mir hat auch gefallen, dass es einige Seiten gibt, in denen der Täter aus seiner Vergangenheit erzählt und somit auch sein Motiv nach und nach deutlich wird. Jedoch konnte ich dadurch auch relativ schnell erkennen, wer der Mörder ist, was natürlich einen Teil der Spannung schon vorweg genommen hat.
Nils Trojan beweist auch in diesem Psychothriller, dass er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat und es ihm sehr wichtig ist, dass jeder Täter, egal wer es ist, seine Strafe bekommt. Den Täter verfolgt er ohne Kompromisse und ohne Rücksicht auf seine Gesundheit und sein Schlafbedürfnis. Bei ihm mag ich besonders, dass er nicht der perfekte Ermittler ist, der sofort durch wenige Hinweise den Mörder schnappt. Stattdessen hat auch er seine Ecken und Kanten, macht Fehler und erkennt auch nicht immer sofort die bewusst falsch gelegten Spuren des ,,Bodypainters". Genau das macht ihn als Figur so glaubwürdig und auch authentisch.
Vom Schreibstil her lässt sich das Buch gut und auch einfach lesen. Spannung wird von Anfang an erzeugt und kann auch fast durchgängig gehalten werden. Der Fall selbst ist schon etwas gruselig, gerade weil man als Leser oft mit dabei ist, wenn der ,,Bodypainter" seine Tat vorbereitet und begeht. Jedoch wird im Buch gut begründet, warum er bestimmte Dinge tut und was ihn bei seinen Morden antreibt.
Insgesamt ist ,,Der Schmetterlingsjunge" ein gleichsam unterhaltsamer, aber auch erschreckender Thriller, der mir gut gefallen hat. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Buchfeeling

Datum: 31. Juli 2018

spannend, doch am Ende ging die Luft aus

Ein wirklich beängstigendes Szenario: Eine alleinstehende Mutter mit Kind wird nachts überfallen, ermordet und mit einem Gemälde “verziert”. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch die Tote soll nicht das einzige Opfer bleiben. Was treibt den Täter an? Wieso bemalt er die Frauen und warum sind deren Füsse ebenfalls im Fokus des Täters?

Als Leser springt man zwischen verschiedenen Protagonisten hin und her und bekommt daher viele Emotionen mit, die die Story sehr fesselnd machen. Auch den Täter bekommt man dadurch sehr schnell in den Fokus. Doch auch wenn man weiß, wer er ist, sind die Zusammenhänge unklar. Was ihn aber antreibt, wird schnell klar.

Die Ermittler Nils Trojan und seine Kollegen sind dem Täter immer einen Schritt hinterher. Sie kommen ihm Nahe, doch er spielt mit den Beamten. Er legt Hinweise, die sie nicht übersehen können, aber deren Sinn sie nicht verstehen. Und so entwickelt sich ein zermürbendes Katz- und Maus-Spiel.

Ein wenig nervig war die aufdringliche Kollegin von Nils und das Liebesgeplänkel der beiden. Irgendwie war mir Steffi unsympatisch durch ihre Art und die Affäre fand ich irgendwie fehl am Platz.

Viele Protagonisten sind ein wenig seltsam, zum Beispiel der Pathologe, auch der Chef der Einheit, dann der Vater von Trojan (hier fehlt mir wahrscheinlich das Wissen aus den vorangegangenen Bänden)…

Alles in Allem ein spannender Thriller, allerdings hatte ich mir irgenwie mehr erwartet. Am Ende konnte er mich nicht mehr fesseln… wohl, weil mir Trojan und Steffi beide so unsympatisch waren. Einzig der Täter selbst hat bis zum Schluß die Spannung aufrecht gehalten.

Der Schmetterlingsjunge

Name: Dirk Heinemann

Datum: 29. Juli 2018

Tanz der Schmetterlinge

Heute möchte ich Euch einen spannenden Psychothriller von Max Bentow vorstellen. Bisher habe ich von Max Bentow weder etwas gelesen, noch etwas gehört.

Das Hörbuch Schmetterlingsjunge ist bereits der siebte Fall des Berliner Kommissars Nils Trojan. Im Jahr 2011 erschien das erste Buch der Trojan-Serie unter dem Namen Der Federmann. Bis 2016 folgte jährlich ein weiterer Fall.
Vor kurzem ist nun der neueste Fall erschienen.

Kommissar Nils Trojan wird an einen Tatort in Berlin Kreuzberg gerufen. Dort liegt eine ermordete Frau auf ihrem Bett. Auf dem Rücken hat sie eine große Zeichnung eines Schmetterlings. Kurz darauf taucht eine weitere Tote mit einem Schmetterling auf dem Rücken auf. Verzweifelt versucht der Kommissar zusammen mit seiner Kollegin zu begreifen, was den Täter dazu treibt und ob es zufällige Opfer sind.

Am Anfang des Buches hatte ich mein Tun, mich in die Geschichte hineinzufinden. Da die Handlung zwischen verschiedenen Orten herumspringt. Nach einiger Zeit ergab alles aber einen Sinn und die Zusammenhänge waren erkennbar.
Die Geschichte wird durchweg spannend erzählt und die kompletten Zusammenhänge erschließen sich erst am Ende des Buches. Gelesen wird das Buch von Axel Milberg, was zur Folge hatte, dass ich bei der Rolle des Kommissars immer wieder Kommissar Borowski aus dem Tatort Kiel vor Augen hatte. Axel Milberg liest das Buch in einer ruhigen aber sehr intensiven Art. Es ist ihm gut gelungen die Spannung des Buches herüberzubringen.

Trotz der anfänglichen Probleme muss ich abschließend feststellen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat, das Buch zu hören. Da ich die ersten sechs Fälle noch nicht kenne, werde ich mal nach diesen Ausschau halten. Auch die im Buch vorkommende Biosphäre Potsdam werde ich mal besuchen.

Fragen an Max Bentow?

Wenn Sie Fragen an den Autor haben, leitet unsere Presseabteilung diese gerne weiter. Bitte schreiben Sie hierzu an Katrin.Cinque@randomhouse.de